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Erntedank
11. Oktober 2015
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1.Mose 8,22 : Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

Gott ist gnädig und liebevoll dem Menschen gegenüber. Nach dem angekündigten Gericht in 1.Mo.6,13 : Da sprach Gott zu Noah : Das Ende alles Fleisches ist vor mich gekommen; denn die Erde ist durch sie erfüllt von Gewalttat; und siehe, ich will sie verderben mit der Erde. Alle Lebewesen auf der Erde wurden ausgelöscht, Menschen und Tiere, Kriechtiere und Vögel starben bei diesem Wassergericht. Nur wer in die Arche gegangen war, wurde vor der Flut gerettet. Die Arche ist ein Vorbild auf Christus. Nur wer in ihm ist, ist gerettet. Nach der Sintflut hält Gott sein Versprechen, das er gegeben hat. Der Segen Gottes bestimmt das Leben der Menschen. Saat und Ernte, Wachsen und Gedeihen gehören zum Alltag des Bauern. Frost und Hitze sind nötig für das Wachsen der Früchte und haben ihren Sinn. Auch wenn wir uns lieber nur Frühling, Sonne und Wärme wünschen würden, haben auch Kälte und Regen ihren Sinn. Die Reihenfolge der 4 Jahreszeiten hierzulande ist von Gott gegeben und zum Leben des Menschen nötig. Ja, selbst Tag und Nacht hat einen Sinn in der Ordnung Gottes. Viele Menschen sind Gott nicht dankbar für die gute Ernte in diesem Jahr und verschwenden keine Gedanken daran. Sehen wir doch in Gegenden der Welt, wo Überschwemmungen oder Hitze die Ernte vernichteten, ja selbst Menschen bei Katastrophen umkamen. Sollen wir nicht Gott für alles dankbar sein? „Für das Brot und das Gemüse, für Obst und Getränke, ja selbst für das reine und klare Wasser, das wir trinken.“ Vielen Menschen auf der Erde trinken nicht einmal sauberes Wasser. Wir sollen Gott danken für alles Gute, besonders jetzt für die gute Ernte, die nicht selbstverständlich ist. Auf Gottes Verheißungen ist Verlass. Damals wie heute steht er zu seinem Wort.

Heinz-Peter Müller