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Dezember 2015
1. Dezember 2015
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„Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, …“ (Galater 4,4)

Was verbinden wir mit Weihnachten? Adventliche Dekoration in unserer Stadt, hier und dort gibt es Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern, Kinder freuen sich auf Weihnachtsgeschenke, … .

Gott hat das Weltall und die Erde mit Tieren, Pflanzen und den Menschen erschaffen. Gott wollte Freundschaft und Gemeinschaft mit den Menschen, doch durch den Sündenfall musste sich Gott von den Menschen trennen, weil er heilig ist. Das Volk Israel hat oftmals die Weisungen Gottes missachtet, deshalb nutzte Gott immer wieder Propheten, um sich dem Volk Israel mitzuteilen. Dennoch reden die Propheten im AT auch von einem zukünftigen Retter. Es gibt Andeutungen z.B. in Jesaja 7,14 von einer Jungfrauengeburt oder Micha 5, 1 redet von der Bedeutung Bethlehems in diesem Zusammenhang. Die meisten der über 300 Prophezeiungen auf Jesus Christus haben sich bereits erfüllt.

Durch den Sündenfall war es den Menschen unmöglich zu Gott zu kommen, deshalb kam Gott zu den Menschen. Vor rund 2000 Jahren ist Jesus der Sohn Gottes in Bethlehem als Kind geboren. Er war arm, ist nicht weit herumgereist, hatte weder Amt noch Familie oder hat je ein Buch geschrieben, doch das Leben dieses Menschen hat mehr bewirkt als alle Armeen, Flotten und Königreiche der Geschichte.

Weihnachten ist der Startpunkt der auf Ostern hinzielt, auf die Beseitigung der Trennung zwischen Gott und Menschen, die beim Volk Israel nur durch Tieropfer möglich war. Seit Ostern kann jeder eine direkte Beziehung zu Gott in der Nachfolge Christi erhalten.

Ist Weihnachten „nur“ Tradition für dich oder fragst du dich einmal welche Veränderung und Auswirkungen das erste „Weihnachten“ in deinem persönlichen Leben bewirkt hat. Wie gehst du mit diesen Erkenntnissen um und welche Auswirkung hat dies auf deine Mitmenschen.

Georg Kahl-Marburger