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September 2016
17. September 2016
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Liebe Brüder und Schwestern! Betrachtet es als Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird. Denn durch solche Bewährungsproben wird euer Glaube fest und unerschütterlich. Bis zuletzt sollt ihr so unerschütterlich festbleiben, damit ihr in jeder Beziehung zu reifen Christen werdet und niemand euch etwas vorwerfen kann oder etwas an euch zu bemängeln hat.

Jak, 1,2-4 (HfA)

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

Habt Ihr schon mal einen solchen Brief geschrieben? Zuerst wünscht Ihr Freude und dann kommt die Keule, dass Ihr Euch freuen sollt, wenn die Anfechtung kommt. Soll ich mich wirklich freuen, wenn ich vor lauter Schwierigkeiten nicht weiß, wie es weitergehen soll? Soll ich mich freuen, wenn Krankheit, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Missachtung und andere Dinge mein Leben bestimmen. – Jakobus, was hast Du Dir dabei gedacht. Und wenn ich erst an 100 Millionen Flüchtlinge auf der Welt denke, an die Verfolgten und übel zugerichteten Geschöpfe Gottes, kann ich dabei Freude empfinden?

Aber Jakobus geht es vordergründig nicht um das Leid, nicht um die Bewährungsprobe, sondern allein um den Blick auf Jesus. In jeder Situation sollen sie ein Beispiel dafür sein, dass Jesus zu kennen und ihn im Leben zu haben genügt. Diesen lebendigen Herrn sollen sie einer Welt bezeugen die nichts mehr braucht als Jesus Christus. In dieser Lebensgemeinschaft mit Jesus soll unser Glaube bewährt werden und ein Zeugnis sein für andere Menschen. – Dies erleben wir in unserer Zeit durch viele Glaubensgeschwister, die um Jesu willen alles aufgegeben haben, oder denen alles genommen wurde.

Damit ist dieser Text auch eine konkrete Aufgabe für uns, um Menschen zu helfen die durch Not und Verfolgung gehen.

Walter Krug