Allgemein
November 2018
19. November 2018
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Denn betrachtet den, der so großen Wiederspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet. Hebr. 12,3

Am Anfang des Kapitels wird das Leben eines Christen mit ei-nem Wettlauf verglichen. Ein Wettlauf erfordert Disziplin und Durchhaltevermögen. Wir müssen uns von allem trennen was uns dabei hindern könnte. Wir sollen jede „Bürde“ oder Last ablegen die uns bei dem Wettlauf stört.
In den Olympischen Wettbewerben gibt es keine Regel, die ver-bietet, Essen und Getränke mit ins Rennen zu nehmen, doch das würde kein Läufer tun, weil es ihn beim Laufen hindert. Die „Bürden“ die wir ablegen müssen sind bei jedem von uns unter-schiedlich.
Wir müssen die „uns leicht umstrickende Sünde“ ablegen. Sünde stört uns bei diesem Lauf besonders, sie bringt uns zum stolpern und die Gefahr ist groß hinzufallen. Es gilt, sie zu bekennen und auszuräumen.
Ein weiterer Aspekt: dieser Wettlauf ist ein Langlauf und wir brauchen Ausdauer. Er gelingt nur wenn die Blickrichtung stimmt. Wir sollen „hinschauen auf Jesus“, wir sollen unsere Augen auf Ihn richten, der vor uns läuft. Der HERR Jesus, der die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete, um unseret-willen. Für Ihn erstreckte sich die Rennbahn vom Himmel nach Betlehem, über Gethsemane und Golgatha, aus dem Grab her-aus und zurück in den Himmel. Zu keiner Zeit zögerte oder wandte ER sich um. ER richtete seine Augen auf die kommende Herrlichkeit, wenn alle Gläubigen mit IHM in Ewigkeit versam-melt sein werden.
Unser HERR Jesus hat diesen großen Wiederspruch/Wiederstand gegen sich erduldet. Wir wollen Ihn anschauen, damit wir nicht müde und mutlos werden. Den Blick auf unseren HERRN brauchen wir jeden Tag, um für die Herausforderungen des Alltags neu gestärkt zu werden.

Werner Kloos