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Mai 2017
26. Juni 2017
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Und es begab sich, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben gen Himmel. Und sie fielen vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude und waren allezeit im Tempel und priesen und lobten Gott.

Lukas 24,51-52.

In diesem Monat steht ein ganz besonderer Feiertag in unseren Kalendern: Christi Himmelfahrt. Natürlich wird versucht, diese unglaubliche Begebenheit aus den Köpfen der Leute zu ver-drängen, nicht zuletzt durch Maßnahmen wie die Ernennung desselben Tages zum „Vatertag“ – als hätte das Jahr nicht ge-nügend Tage, von denen man problemlos einem anderen diese Rolle zuschreiben könnte.

Bei uns, die wir völlig zu Recht an Jesu Auferstehung und Him-melfahrt glauben, darf die Erinnerung an das in Lukas be-schriebene Ereignis aber auch heute, etwa 2000 Jahre später, die von den Jüngern gezeigt Reaktion hervorrufen. Wir dürfen niederknien vor unserem Herrn, der den Tod besiegt hat, dürfen mit großer Freude Ihm danken. Wie die Jünger „allezeit“ im Tempel waren, so dürfen auch wir jederzeit mit Ihm reden, mit Ihm Zeit verbringen und unser Leben mit Ihm gestalten. Dazu sind wir an keinen Ort gebunden, da Er durch Seinen Geist in uns wohnt.

Macht es in Deinem Leben einen Unterschied, dass Jesus lebt? Er ist es, der Dir die Kraft für den oftmals überfordernden All-tag geben will. Er ist es, der mit Seiner überwältigenden Liebe Dein Vorbild für den Umgang mit anderen Menschen sein soll. Er ist es, den auch unsere Familienmitglieder, Freunde und Kollegen brauchen. Nicht in ihren Kalendern, sondern in ihren Herzen.

Oliver G.