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Mai 2016
8. Mai 2016
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So weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen. Ps. 103,12

Gott liebt uns so sehr, dass er seinen Sohn für uns Menschen geopfert hat. Jesus Christus ist stellvertretend für uns am Kreuz gestorben, er hat für unsere Sünden bezahlt. Wenn uns bewusst ist wie viel Schuld uns vergeben wurde, können wir auch anderen Menschen vergeben.

Vergebung ist keine leichte und lockere Angelegenheit. Sie ist schwer. Sie kostet einen hohen Preis. Sie hat den Herrn Jesus zum Sterben gebracht. An diesem Ort geschah das größte „Unrecht“ zu unserem Heil – es ermöglichte erst göttliche Vergebung. Unser Herr verlangt von uns nichts, was er nicht selbst getan hat. Vergebung empfangen, Vergebung weitergeben. Das ist der Weg des Kreuzes, das Herzstück des Evangeliums. Unsere Botschaft über die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, klingt kaum glaubhaft, wenn wir uns weigern, anderen Menschen zu vergeben und gleichzeitig behaupten, wir hätten von Gott Vergebung empfangen.

Epheser 4,32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem anderen, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Dies bringt auch der Liedschreiber in dem Lied „Gott zeigt den Menschen jeden Tag“ (Amazing Grace) zum Ausdruck, dass wir jeden Tag aus Gnade und Vergebung leben.

„In Gnade sein, heißt: Gott greift ein, weil er uns Menschen liebt. Was Gnade ist, weiß der allein, dem Gott die Schuld vergibt. Aus Gnade neigt sich Gott zu dir, die Gnade macht dich frei. Und greifen Zweifel auch nach dir: die Gnade steht dir bei.“

Hubert K.