Allgemein
März 2019
2. April 2019
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Wir leben in einer Zeit, wo es nur um Reichtum, Wohlergehen, Gesundheit und Spaß geht. Wenn wir nicht bekommen, was wir gerne hätten, dann reagieren wir oft negativ und unwillig, wir klagen alles und jeden an und selbst Gott machen wir oft für un-ser Ergehen verantwortlich.

In diesem Zusammenhang beschäftigt mich seit langem das Wort aus dem Propheten Habakuk.

Als ich die Kunde davon vernahm, fuhr mir der Schreck in die Glieder, meine Lippen fingen an zu zittern; meine Knie wurden weich und gaben nach, ich war am ganzen Leib wie zerschlagen. Noch muss ich warten auf den Tag, der dem Volk, das uns an-greift, den Untergang bringt.

Noch gibt es keine Feigen oder Trauben, noch sind keine Oliven zu ernten; noch wächst kein Korn auf unseren Feldern und die Schafhürden und Viehställe stehen leer – und doch kann ich ju-beln, weil der HERR mir hilft; was er zugesagt hat, erfüllt mich mit Freude.

Der HERR, der mächtige Gott, gibt mir Kraft! Er macht mich leichtfüßig wie die Gazelle und lässt mich sicher über die Berge schreiten. Habakuk 3,16-19 (Gute Nachricht)

Das Wort macht klar: Unsere Freude an Jesus ist nicht abhängig vom Wohlergehen meines Lebens. In Tiefen und Nöten, in Kata-strophen und Krankheiten gilt es fröhlich an Jesus festzuhalten, weil er Gegenwart und Zukunft ist. Das ist der Triumph des Glau-bens. Das darf Habakuk erleben und wir auch.

Es lohnt sich immer Gott zu vertrauen, auch wenn es den Verzicht auf viele Annehmlichkeiten und alles Gute im Leben bedeutet.

Von Herzen wünsche ich uns diese Vertrauenserfahrung.

Walter Krug