Bericht
Legostadt 2015
7. September 2015
0

Heiß ging es her in der Legostadt, die vom 6. – 8. August im Rahmen des städtischen Ferienprogramms in den Gemeinderäumen entstand. Nicht nur waren die Außentemperaturen heiß – 40°C -, sondern auch wenn man die 43 Kinder und 20-25 Mitarbeiter sah, die mit Kopf, Herz und Hand ganz bei der Sache waren, wurde einem warm ums Herz.

Unter der fachkundigen Moderation von Ben und Jörg aus Wiedenest entstanden in den 6 Bauzeiten wunderbare Traumhäuser mit blühenden Vorgärten, ein Fußballstadion, eine Kathedrale, ein großes Parkhaus mit Hubschrauberlandeplatz, ein Riesenrad, ein Flugplatz und vieles mehr. Alles wurde wirklichkeitsnah arrangiert, eine Bahnstrecke integriert und Straßen angelegt – eine tolle LEGO-Stadt: 100.000 Bausteine machten es möglich.

Zwischendurch gab es peppige Bewegungslieder und die mit LEGO-Bildern illustrierte Schöpfungsgeschichte. Denn auch LEGO- Architekten sollen den größten Baumeister, den Gott der Bibel, kennenlernen, der in Seiner Liebe durch Jesus Christus eine Brücke gebaut hat, dass Menschen wieder mit Gott Gemeinschaft haben können. So eine gereinigte Beziehung zu Gott – von Jörg mit einer chemischen Reaktion in einem Wasserglas demonstriert – ist dann wie eine Oase, ein Ort der Ruhe und Erfrischung.

Solch einen Ort gab es auch hier im Untergeschoss. Fleißige Hände stärkten mit Selbstgebackenem, Knabbereien und vor allem Getränken die durchziehenden Karawanen der LEGO-Stadt-Erbauer.

Am Samstag waren dann die Eltern eingeladen, um die fertiggestellte Stadt zu besichtigen. Umfallen konnte keiner. So dicht gedrängt standen alle und schwitzten. Die gewählten LEGO-Stadt Bürgermeister eröffneten mit gekonnten Kurzansprachen die Stadt und wenn möglich wurden Erinnerungsfotos von den bestaunten Bauwerken gemacht. Tobias konnte die Gemeinde vorstellen und zum Gottesdienst einladen. Zum längeren Verweilen und gemütlichen Austausch war einfach zu wenig Sauerstoff vorhanden.

Die Kinder des Aufbaus gingen, die Eltern/Großelterngeneration kam zum Abriss. Wegen der großen Hitze begnügte man sich mit einem Imbiss und ging gleich ans Werk. Dank der vielen fleißigen Hände war es dann in ca. 4 Stunden geschafft, dass jede Blume, jedes Dachteil, 4er, 8er, Räder, Fenster, etc. wieder in der richtigen Kiste war.

Herzlichen Dank an alle, die auf die eine oder andere Art mitgeholfen haben, besonders auch an Angie, die geplant, rekrutiert, organisiert hat. Es war ein tolles Gemeinschaftserlebnis für die Mitarbeiter und die Kinder. Da stellten nämlich einige ihren Baunachbarn die Frage: Machst du nächstes Jahr auch wieder mit?!?!