Allgemein
Januar 2018
3. Februar 2018
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Gnadenbeweise des HERRN sind’s, dass wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; sie ist jeden Morgen neu, und deine Treue ist groß!

Klagelieder 3, 22-23

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen und 2018 steht vor der Tür. Wahrscheinlich ist es schon 2018 wenn du diesen Gemeindebrief liest. Vie-le Menschen nehmen den Jahreswechsel als Anlass, sich gute Vorsätze zu fassen. Laut “Statista” waren die fünf beliebtesten

Jahresvorsätze 2017 folgende:

  1. Mehr Sport machen
  2. Abnehmen
  3. Gesünder ernähren
  4. Weniger Geld ausgeben / Sparsamer sein
  5. Mehr Zeit mit der Familie verbringen

Vielleicht stehen manche dieser Vorsätze auch auf deiner Liste. Vielleicht hast du aber auch schon aufgehört, gute Vorsätze zu fassen, da sie ohnehin nur ein paar Wochen halten und du dann wieder in alte Muster zurück-fällst. Ich persönlich finde es gut und wichtig, sich immer wieder neue Zie-le zu stecken, alte Vorsätze wieder auszupacken und weiter daran zu arbei-ten oder sich Dinge erneut vorzunehmen. Und ein Jahreswechsel ist immer ein guter Zeitpunkt, das letzte Jahr zu reflektieren und bewusst in das nächste zu starten.

Gott möchte nicht, dass wir “so bleiben wie wir sind”, sondern möchte uns immer mehr in sein Bild verwandeln. Dabei gibt es manchmal ganz kon-krete Dinge, die wir tun können, wie zum Beispiel bestimmte Zeiten zum Bibellesen und Beten einzuräumen. Und andererseits können wir ohne Gott nichts tun – gerade deshalb sollten wir unsere Vorsätze von Ihm bestim-men lassen und Ihn bitten, uns Schritt für Schritt zu verändern.

Gottes Barmherzigkeit und Treue sind jeden Morgen neu. Auch wenn wir immer wieder Fehler machen und scheinbar nicht vorwärts kommen. Er gibt uns nicht auf, also sollen wir uns auch nicht aufgeben. Mit diesem Wissen dürfen wir jeden Tag gestärkt starten. Gott will dich und mich ver-ändern. Lasst uns gemeinsam dafür beten, dass wir das immer wieder erle-ben – gerade auch im neuen Jahr!

M. Greger