Mission

Was, Wann und Wo?

            Mission geht uns alle an – zu jeder Zeit und an jedem Ort – nicht nur im Ausland.

Das Wort Mission wird mit ‚entsenden‘ oder ‚schicken‘ übersetzt; missio ist die ‚Sendung‘ oder der ‚Auftrag‘.

Allgemein ist Mission also eine Aufforderung zu einer bestimmten Handlung

und im Speziellen die Verbreitung einer religiösen Lehre unter Andersgläubigen.

Bei uns heißt das Ziel von Mission, Menschen zu Jesus zu führen.

 

Wer und warum?

 

          Jeder soll von Jesus und seinen Werken erzählen.

          In Matthäus 28, 19-20 (Luther) steht:

         „Darum gehet hin und lehret alle Völker

         und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

         und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.

         Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

 

Viele Menschen sind in der Welt unterwegs und folgen dem Ruf Gottes, Mission zu betreiben.

Als Gemeinde unterstützen wir manche missionarische Tätigkeiten durch Gebet oder finanzielle Hilfe.

 

Einige Beispiele und ihre Geschichten dazu finden Sie hier:

 

 

Bei Fragen, dürfen Sie uns gerne schreiben.

 

Senegal (Westafrika)

Hallo! Ich heiße Ruth und bin schon seit Gründung der EFG Neckarsulm 2007 in dieser Mitglied. Ich bin froh, dass Mission ein wichtiges Thema in der Gemeinde ist und dass ich von der EFG Neckarsulm ausgesandt wurde und sie hinter meiner Arbeit in West-Afrika stehen. Um gut für die Arbeit hier vorbereitet zu werden, bin ich 2010 - 2012 nach England zur Bibel- und Missionsschule von NTM gegangen und hab vieles über Gottes Wort, verschiedene Religionen und Kulturen gelernt. Seit Januar 2014 befinde ich mich nun schon im Senegal und bin dabei die Sprache und Kultur zu lernen und mich in der lokalen Gemeinde einzubringen. Ziel der Missionsgesellschaft ist es, das Evangelium von Jesus zu den Menschen zu bringen, die noch nicht die Möglichkeit hatten, es in ihrer eigenen Sprache zu hören. Voraussichtlich werde ich Anfang 2016 mit dem Erlernen der Landessprache (Französisch) fertig sein und entweder zu einem schon bestehenden Team dazu gehen oder eben mit einem neuen Team in eine Volksgruppe ziehen, die noch keinen Zugang zu Gottes Wort hat. Ich bin gespannt, wo genau ich enden werde und bin dankbar für jeden, der mich im Gebet unterstützt!! Viele liebe Grüße, Ruth

Aktueller Rundbrief

Gambia (Westafrika)

Das Pastorenhaus ist fast fertig. Die Regenzeit begann, als das Dach gedeckt war. Nun sind Innenarbeiten noch nötig und vor allem auch die Einrichtung. Ein Moskitonetz hat jetzt wohl jeder-aber noch nicht jeder ein Bett. Sehr dankbar sind wir allen Spendern die mithalfen, dass dieses Projekt so werden konnte.Nun wurde erstmal viel gepflanzt, was in der Regenzeit am besten ist. Sobald die Landarbeiten fertig sind soll mit dem Bau des Kirchensaals angefangen werden. Dies ist dringend notwendig, da die Gemeinde sich draußen oder in nur einem sehr kleinen Raum trifft. Damit auch geistlich ge- und erbaut werden kann sind Bibeln und Material für Kinderarbeit sehr wichtig. Wir bitten sehr um Fürbitte und Unterstützung. jambanjelly hat auch einen Fußballverein und diese Jungs sind wirklich gut.'Eine arme Mannschaft haben wir. Kannst Du uns nicht Trikots und Fußballschuhe besorgen?' schrieb mir Pastor Darboe. Bei einem Ligaspiel gewannen sie 2:0 trotz nicht passender Kleidung. Wäre es nicht schön, wir könnten diese Mannschaft fördern? Zwei junge Leute hatten Unfälle mit dem Fahrrad. Einer war lebensbedrohlich und wir konnten die Krankenhauskosten tragen. Danke, für all Hilfe.  Es dient dazu das Evangelium zu transportieren. Moses ist ein Evangelist, der die Menschen da sucht wo sie sind. Er versorgt Kinder mit Speise und bemüht sich um die Menschen, die sonst eigentlich niemand sieht. Menschen in Rollstühlen und solche am Rand der Gesellschaft. Er nimmt persönlichen Kontakt zu jungen Leuten auf, die mir in FB begegnen. Das ist uns eine wertvolle Unterstützung. Wir danken Ihnen, wenn Sie im Gebet an diese Arbeit denken und wenn möglich, auch finanziell unterstützen.

Peru (Südamerika)

Matthias Drochner ist Pilot und arbeitet seit 1997 als Missionar des Forums Wiedenest in Peru. Gemeinsam mit seiner Frau Rosemary und ihren 3 Kindern leben sie seit kurzem in Lima, der Hauptstadt von Peru mit 9 Millionen Einwohnern. Dort hilft Matthias Bibelschullehrern mit effektiven Lernmethoden Langeweile und Irrelevanz aus den Klassenzimmern zu verbannen. Er bietet den Leitern und Lehrern von Bibelschulen Workshops, Beratung und Coaching an. Die Teilnehmer entwickeln Kompetenzen in Kurs-/Curriculum Entwicklung und Hochschuldidaktik, unter den biblischen Leitlinien für die Theologische Ausbildung. Das Ziel ist es, die Bibelschulausbildung biblischer und effektiver zu gestalten - zur Auferbauung der Gemeinde Jesu - zur Ehre Gottes. Zuvor lebten sie in der Urwaldstadt Pucallapa und Matthias war an der Bibelschule Pucallapa für die Ausbildung der Pastoren zuständig. Die Bibelschule wurde von ihm zusammen mit einer Gruppe von Peruanern gegründet, um den Gemeinden vor Ort zu dienen, indem sie Leiter und Lehrer des Wortes Gottes ausbildet. Seit einigen Jahren leitet ein kompetenter Peruaner die Bibelschule und führt die Arbeit selbstständig fort. Gott hat die Arbeit gesegnet, sodass bereits 10 neue Gemeinden unter Mithilfe der Bibelschulabsolventen und Lehrer gegründet wurden. Rosemary leitete bisher eine Teeniearbeit, die in dieser Zeit von 10 auf 40 angewachsen ist. Je nach Bedarf bildete sie neue Mitarbeiter aus, unterrichtete an der Missionarskinderschule oder half anderen mit ihren Kenntnissen als Krankenschwester. Familie Drochner ist weiterhin für die Finanzierung durch Spenden verantwortlich.

Tansania (Ostafrika)

Inge Danzeisen ist GHS-Lehrerin von Beruf und arbeitet seit 1986 als Missionarin in Verbindung mit dem  Forum Wiedenest in Tansania. Die beiden sendenden Gemeinden sind Heilbronn und Moosbrunn. Während meiner Zeit als Lehramtsanwärterin zeigte mir der Herr Jesus immer wieder eine bestimmte Stelle in Tansania. So ging ich zunächst zögernd darauf zu und war total gespannt, was der Herr mit meinem Leben vorhat, als ich 1986 nach Tansania flog. Zunächst war ich Lehrerin an der Deutschen Schule für Missionarskinder in Mbesa, wo ich auch noch an der tansanischen Grundschule Religionsunterricht gab. Durch verschiedenen Anfragen zeigte der Herr mir einen neuen Auftrag in der Literaturarbeit auf Suaheli. Nach zwei Jahren an der Bibelschule All Nations in England ging ich 1992 wieder nach Tansania, wo ich zuerst in der Emmaus Fernbibelschule und später im Verlag Kanisa la Biblia Publishers mitarbeitete. Dieser Verlag ist in Tansanias Hauptstadt Dodoma, wo nun auch die Emmaus Fernbibelschule ist. Außerdem gibt es verschiedene Regionaltreffen der 11 KLB Gemeinden, die in und um Dodoma sind. Der Literaturdienst macht mir viel Freude, weil durch die Bücher und Schriften Menschen zu Jesus finden und weil die Literatur auch eine große Hilfe für Mitarbeiter ist. Außerdem kann ich meine Gaben und Fähigkeiten in der KLB Gemeinde in Dodoma und in der Organisation regionaler Schulungstreffen für Gemeindeleiter einbringen. Es macht mir auch große Freude, wenn ich eine Woche im Jahr an der KLB-Bibelschule in Nanjoka/Südtansania unterrichten kann und dabei merke, wie gut es ist, wenn die verantwortlichen Gemeindeleiter und –prediger das Wort Gottes immer besser verstehen lernen.