Allgemein
April 2018
11. April 2018
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… Fürchtet euch nicht! Ich weiß, das ihr Jesus, den Gekreuzigten sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. ….

Mth. 28, 5+6

Am Ostermorgen kommen zwei Frauen zum Grab und finden es leer vor. Ein Engel beauftragt sie, die Botschaft vom leeren Grab weiter zu erzählen. Im damaligen Judentum glaubte man nicht an eine Auferstehung, wenn, dann nur an die Auferstehung der „Gerechten“ am jüngsten Tag. So fiel es auch den Jüngern zu Beginn schwer, der Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi zu glauben. Obwohl die Römer eine Wache zur Beaufsichtigung des Grabes einteilten, mussten auch sie wie alle anderen feststel-len das Grab ist leer. Jesus ist auferstanden. Pilatus hatte Jesus kreuzigen lassen auf Drängen der jüdischen Oberschicht und jetzt war der Leichnam nicht mehr da. Im römischen Militär galt da-mals Schlaf oder Verlassen des Postens als schweres Vergehen und wurde mit dem Tod bestraft. Die geistliche Führung der Ju-den versuchte nun die Auferstehung durch Bestechung in Verbin-dung mit Falschaussagen zu leugnen.

Nach dem Tod Jesu waren die Nachfolger Jesus eine verängstigte Gruppe, die als Anhänger des „Staatsfeindes“ Jesu selbst mit dem Tod rechnen mussten, doch nach der persönlichen Begeg-nung mit dem auferstandenen Jesus wurden sie ermutigt. In 1. Korinther 15 führt Paulus aus, dass viele von den 500 Augenzeu-gen, die Jesus nach der Auferstehung persönlich gesehen hatten, noch lebten (ca. 55 n. Chr.). In der frühen Christenheit und auch noch heute gibt es den Ostergruß. „Der Herr ist erstanden – Er ist wahrhaftig auferstanden“. Dieser Zuruf darf uns immer wie-der daran erinnern Jesus Christus hat den Tod besiegt und wir dürfen ihm vertrauen und folgen. Der Gruß kann uns im Zweifel daran erinnern Jesus ist tatsächlich auferstanden, auch wenn wir es zur Zeit nicht erfassen können.

Ich wünsche Ihnen / Euch eine gesegnete Osterzeit.

G. Kahl-Marburger