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April 2017
26. Juni 2017
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Jesus Christus verändert Menschen

Kol. 3, 12 – 17

Das tiefe Anliegen des Apostel Paulus im Kolosserbrief ist es, Jesus Chris-tus in seiner ganzen Größe, in seiner göttlichen Herrlichkeit und Einzigar-tigkeit zu beschreiben.

Dieser große Christus, wird ganz konkret im Leben einzelner Menschen. Und er wird konkret im Umgang dieser Menschen miteinander, also in ih-rer Gemeinschaft ! Der Glaube an Jesu, verändert Menschen, spürbar, sichtbar und nachweisbar.

Und er fordert sie in seinem Wort auf – leget ab! Nach der Trennung von den negativen Dingen, ist es wichtig, dass die Denk- und Verhaltensmuster immer wieder neu und positiv gefüllt werden.

Deshalb beginnt dieser Abschnitt mit den Worten: Ziehet nun an!
Paulus erinnert die Kolosser an ihren Status: Er nennt sie „Auserwählte Gottes, Heilige und Geliebte“. „Auserwählte“ bezeichnet keine Elite. Die Auswahl liegt nicht in ihnen begründet, sondern allein in Gott: Weil er an sie gedacht hat, bevor der Grund dieser Welt gelegt wurde. Heilige sind die, auf die Gott seine Hand gelegt hat, die er beschlagnahmt hat, die ex-klusiv für ihn bestimmt sind. „Christus ist für uns gestorben, damit wir nicht mehr uns selbst leben, sondern dem, der für uns gestorben und aufer-weckt worden ist“.

Geliebte wissen, zu wem sie hingehen können. Sind Menschen, die Zuflucht suchen unter dem Kreuz Jesu, bei einer Liebe, die bis zum Äußersten ging, ja für uns in den Tod!

Die Gemeinschaft der Geliebten weiß auch wo sie hingehen kann, gerade auch dann, wenn die Gemeinschaft lieblos versagt hat.

Ich wünsche mir im Besonderen, aber auch für die Gemeinde, in die uns Gott hineingestellt hat, dass wir immer öfter Zuflucht suchen unter dem Kreuz, mit all unseren Unzufriedenheiten und Problemen, die uns Not ma-chen, und uns lähmen, und sie dort abgeben, und neu fragen: Herr wo willst du uns gebrauchen, hier in der Gemeinde, und an dem Platz wo du uns hingestellt hast?

Denn die Einladung besteht: „Ziehet nun an“…. Wenn wir diese Dinge anziehen, werden wir noch mehr anziehend sein für Menschen die Gott noch nicht kennen, oder noch ablehnen.

Gerd E.